Am 26. 7. 2007 fuhren wir gegen 5.30 Uhr in Richtung Kiel los. Nach einer langen Fahrt betraten wir die Fähre, welche uns nach Göteborg (Schweden) bringen sollte. Nach einer für den einen mehr und den anderen weniger entspannenden Nacht erreichten wir unser Ziel gegen 9 Uhr morgens. Wir erkundeten Göteborg und stärkten uns für eine weitere Fahhrt in Richtung Oslo. Als wir dort ankamen warteten wir auf einen weiteren Stamm der mit uns die Zeit bis zum Eurocamp verbrachte.
Als diese nun auch an "Bord" waren führen wir nun zu unserem ersten Campingplatz (dieser Platz hörte einer Norwegischen Gemeinde welche den Emmingern gut bekannt war) und bauten nun unsere Zelte auf. Wir durften ein gutes Essen und eine ebenso gute Andacht genießen.Anschliesend zog es die meisten in eines der Badezimmer um sich für die kommende Nacht zu stylen (für die Elche gab es eine wohlgemerkt)!
Als es am nächsten Morgen Zeit um Aufzustehen war gab es auch schön ein leckeres und vielseitiges Frühstück. Nachdem alle ausgiebig gefrühstückt hatten hieß es, dass wir heute auf die Halbinsel Bugdoy um uns das norwegische Schifffahrtsmuseum anzuschauen und anschließend nach Oslo fahren aufbrechen wollten. Dort sollten wir den Nachmittag zur freien Verfügung haben!
Nach einer sehr interessanten Zeit im Museum fuhren wir nach Oslo, wo wir uns in Gruppen aufteilten und die Stadt unsicher machten. Nach einem überraschendem Regenschauer trafen wir uns wieder am Bus von wo aus wir wieder zu unserem Campingplatz fuhren.
Nach dem Abendessen durften wir wieder eine Andacht hören und nutzten nach dieser die Baderäume und gingen auch schon bald darauf müde aber glücklich in den Schlafsack, welcher auch für die nächsten Tage unser Hauptschlafplatz sein sollte. Nach ein paar wohltuenden Stunden Schlaf hieß es nach dem Frühstück wir sollen unser Gepäck zum Bus bringen, da wir nun nach Lillehammer (dem Eurocampplatz) fahren werden. Wir packten also unsere sieben Sachen (meist mehr) und brachten sie zum Bus. Als also alles im Bus verstaut war nahmen wir von unserem ersten Campingplatz Abschied und fuhren los.
Ca. vier Stunden später erreichten wir dem Platz, nämlich das Eurocampgelänge, das für die nächsten Tage unser Zuhause sein sollte.
Als wir nun unseren Campplatz zugeteilt bekamen bauten wir unsere Zelt bei nicht nachlassendem Regen auf und gingen dauraufhin in die Essenshalle. Wir aßen und gingen wieder zurück und bekamen nun unser Camp-T-shirt, das Campheft und selbstverständlich auch unseren Campausweis, welcher immer getragen werden musste. Nach einem Verdauungskaffee endete dieser Tag.
Am nächsten morgen hieß es aufstehen und den langen und steilen Weg hinunter zu der Essenshalle gehen. Nach dem Frühstück sollten die noch nicht aufgebauten Zelte aufgeschlagen und die geplanten Bauwerke errichtet werden. Zwischendurch gab es wieder Mittagessen. Nach dem Abendessen war das erste offizielle Treffen an dem alle Anwesenden teilnahmen. Die norwegische Band sorgte für einen rockigen Lobpreis. Nach den Abendveranstallt gab es Stände an denen es nationalspezifische Gerichte oder Gegenstände angeboten wurden. Wir (Emmingen und Mötzingen) wechselten uns mit dem Stamm aus Altensteig ab und machten Abend für Abend Pizza in einem Steinofen. Jeden Morgen war nach dem Frühstück war ein Morgengottesdienst und anschliesend konnte man einen oder mehrere der 74 (!) Workshops aufsuchen (z. B. Tiere aus Perlen machen, den eigenen Löffel machen, Tanzen oder oder oder). Am 1. August war ein Tag bei dem die Deligationen eine gemeinsammen Ausflug machten bei welchem wir an einen nahegelegenen See fuhen an dem man Kanufahren, Angeln oder einfach nur entspannen konnte. Nach dem Seeaufenthalt fuhren wir in die nächste Stadt wo wir uns noch schnell mit Genussmitteln eindeckten, dann mussten wir auch schon zurück um unser Abendessen einzunehmen. Natürlich gab es auch an diesem Abend wieder einen Abendgottesdienst und die Campcafés.
Am darauffolgenden Tag gab es einen Höhepunkt welcher wie folgt aussah: wir durften Bobfahren (wie bei den Olympischen Spielen). Alle waren allle sehr begeistert! Anschliesend ging es mit dem gewohnten Programm weiter. Als schließlich das Eurocamp offiziel beendet wurde hieß es die Zelte und die errichteten Bauwerke abbauen und zusammenpacken.
Am nächsten Tag nach dem Frühstück ging es weiter auf einen Campingplatz . Die Anfahrt dorthin füllte einen ganzen Tag! Am nächsten morgen musste wieder einmal alles zusammenzupackt werden und wieder fuhren wir ein ganzes Stück um dann den Preikestolen zu erklimmen. Es hatte zwar einige Mühe gekostet diesen riesen Fels zu erklimmen, doch die Aussicht hat sich auf jeden Fall gelohnt. Nach einer Nacht im Bus und dem Frühstück in der Natur (was der eine oder andere wohl lieber gegen eine Dusche eingetauscht hätte) ging es weiter zu unserem Campingplatz der für die restlichen Tage unser neues Zuhause werden sollte. Wir bauten in Windeseile unserer Zelte auf und erkundete unseren neuen Campingplatz. Die nächsten Tage waren sehr entspannend und relaxt.
Einmal gingen wir in eine Stadt und wollten anschließend ins Meer, doch aufgrund der vielen Quallen konnten wir nicht baden. Also fuhren wir zurück um in dem Fluss, der bei dem Campingplatz floss. Ein anderes mal gingen wir Kanufahren, machten Nachts eine Elchtour oder wir relaxten und hatten Spaß in der Gruppe.
Als der Tag der Abfahrt kam hieß es früh aufstehen, die gepackten Taschen in den Bus laden und eine letztes Spiel in Norwegen zu spielen. Nach einer langen Busfahrt nahmen wir die Schnellfähre von Norwegen nach Dänemark von wo aus wir über Nacht zurück nach Deutschland fuhren und in einer Jugendheerberge mitten in Hamburg halt machten.
Nach einer heißen Dusche und einem Frühstück wollten wir nun in das Modelleisenbahnmuseum gehen, doch ein paar von uns interessierten sich nicht für dieses Thema und deshalb entschlossen wir uns in die Stadt zu gehen und besuchten dort den Outdoorausrüster Globetrotter.
Nach einem stärkenden Fischbrötchen stiegen wir wieder in des Bus und fuhren wieder in Richtung Heimat. Nach vielen Stunden Fahrt machten wir beim großen goldenen „M“ halt und stärkten uns bevor wir wieder Zuhause ankamen. In Emmingen verstauten wir unser Gepäck und luden das allgemeine Gepäck aus.
Alles in allem kann man wohl sagen das dies eine Aktion war, die wir wohl alle nicht so schnell vergessen werden.